Fern in einer Welt
die niemals gesehen
in Vernunft und Verstand
lebte einst ein Mädchen
in rot-golden Gewand
Beschenkt mit zwei holden Objekten
die sich dem klaren Blick entzogen
jedoch, als Brille getarnt,
die Sicht ins Unfassbare verbogen.
Auf einmal
plötzlich
schwebten sie hernieder,
träumend, ausserirdisch,
voller Anmut in ihren Gliedern.
Entzückt
starrte das Mädchen durch die ovalen Gläser,
gefangen im Moment
wundervoll und ohne jede Angst
in Betrachtung versunken,
hebt es ihre Hand.
Süss und zart
streichen die Lavendelbüsche
des Mädchens Hand.
Im letzten Moment erkennt es
das unsichtbare Band.
Das klebend und ziehend
ihre Finger zu zerreissen droht.
Ein Ruck zurück,
der Brille Fall.
Angst, die Still durch
des Stadtes Zentrum hallt.
Bewusst wird die Menge
die auf der Erde steht,
vor Panik und Fremdheit
fast vergeht.
Ein Ultimatum wird gestellt,
übernommen wird sie werden,
diese Welt.
Von den schwebenden Rochen,
im schwerelosen Glanz.
Kälte erfüllt es;
rennen muss es.
Doch Stille kehrt ein,
in der Stadt ohne Leben,
die Regierung hat gesprochen,
es hat nie etwas gegeben.
Doch es weiss,
es weiss!
Ohne Brille, blind ohne Gläser,
in fliegender Hast,
wird ein Plan geschmiedet,
in Panik erfasst.
Ein Kaufhaus erscheint,
voller Vintage und Schuhe,
doch das Mädchen,
findet keine Ruhe.
Packen tut es,
verstecken muss es.
Im Bunker verkrochen,
in der Angst vor den fliegenden Rochen.
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